10/24/2014

Meine Make Up Produkte


Ganz oft wird mir die Frage gestellt, was ich denn für Beauty Produkte verwende, und dem möchte ich direkt mehrere Beiträge widmen. Am häufigsten werde ich gefragt, welche Produkte ich für mein tägliches Make Up verwende, und darum geht es auch in diesem Beitrag.
Zu allererst möchte ich noch sagen, dass ich wirklich so gut wie nie irgendwelche Beauty Blogs lese, daher bin ich nicht up to date, was gerade besonders hip oder toll ist, ich habe mir nun nach jahrelanger Erfahrung meine Produkte einfach durchs Ausprobieren zusammen gesammelt, und möchte keines davon missen. Ich lege viel Wert auf Qualität und gebe deswegen auch mittlerweile mehr Geld für gute Produkte aus, schließlich sollen sie nicht versagen und mein Gesicht nach 2 Stunden verbraucht aussehen lassen. Außerdem trage ich immer das gleiche Make Up, ob zum feiern oder zur Uni, nur aus Zeitgründen fehlt manchmal der Lidschatten. Eigentlich experimentiere ich nur mit Lippenstiftfarben, da mir dieses Standartmakeup einfach am besten steht, und ich mich sonst verkleidet fühle.

Teil 1 -Haut-




Make Up: Studio Fix Fluid SPF 15 NC15, M.A.C
Concealer: Studio Finish Concealer SPF35 NC15, M.A.C
Puder: Studio Careblend pressed Light plus, M.A.C
Puder zum konturieren: Kompaktpuder 010 Naturelle, Alverde ; Sunshine Finish bronzing Powder 030 Bali heat, P2
Rouge: Glow Touch compact blush 040 touch of rose, P2
Primer: Prime and Fine 010 Fairy Dust, Catrice


Teil 2 -Augen-




Lidschatten Base: Perfect Eyes Base, P2
Lidschatten: Eyeshadow 118, 129, 132, 102, 180, alle von Kiko
Kajal: Crayon Kohl, Lancome
Eyeliner: Liquid Liner Waterproof, Catrice
Highlighter: Made to stay Highlighter Pen 030 Eye Need, Catrice
Mascara: 30 Days extensions daily treatment Mascara, Kiko


Teil 3 -Augebrauen und Lippen-




Augenbrauenpuder: Matte Dream eyeshadow 020 brown chic, P2
Augenbrauenstift: Eyebrow Pencil BROW-NIE 99W, Manhattan
Augenbrauengel: lash&brow gel mascara, essence
Lipliner: Perfect Look lipliner 010 nude, P2
Lippenstift: Cremesheen Creme Cup, M.A.C



9/24/2014

Flower Shooting



"Erkennst du klar, dass sich alle Dinge verändern, 

dann wirst du an nichts festhalten wollen." 
Laotse


Es gibt mal wieder Photos - lang ist's her.
Ich hatte jetzt seit längerem Shooting Pause, so langsam mache ich aber wieder öfters Photos. Dieses Mal bin ich mit meiner lieben >>Celina<< an einen Lost Place gefahren, haben erkundet und geshootet. Ich liebe Lost Places, mir macht es so viel Spaß, vergessene Orte zu entdecken, also wer hier welche in NRW kennt, der scheue sich doch bitte nicht, sie mir zu verraten, ich würde mich sehr freuen! 
Diese Serie ist die Erste, die ich euch zeigen mag, die ich auch richtig richtig toll finde. Auf Facebook ist dann eine Diskussion ausgebrochen, zu der ich mich nicht weiter äußern möchte, außer, dass ich mich in meinem Körper wohl fühle, und ich es ziemlich unsinnig und traurig finde, anderen irgendwelche Problemzonen etc. einreden zu wollen. Mehr dazu aber auch auf meinem Instagram Account unter diesen Photos. 
Außerdem möchte ich mich beim lieben Markus von >>Wechselbalg<< bedanken, der mir dieses wunderschöne Flowerheadpiece zur Verfügung gestellt hat. Schaut mal auf seine Seite, er macht wirklich unglaublich coole Sachen.
So, jetzt texte ich euch erstmal nicht mehr zu, ich hoffe die Bilder gefallen euch genauso gut wie uns!





 "Suchst du nach Vollkommenheit, blicke in den Spiegel.

Findest du sie dort, darfst du sie auch anderswo erwarten."




Leider weiss ich nicht, was Blogger hier mit den Farben gemacht hat, irgendwie ist das letzte Photo ziemlich blau geworden... Ihr könnt euch aber sonst auch die meisten Photos nochmal auf meiner Facebook Seite anschauen!

Ganz ganz lieben Dank auch an Debby und Fini, die uns noch so lieb geholfen haben! 








9/07/2014

#20factsaboutme



Gestern wurde ich auf instagram getaggt, für #20factsaboutme, da nicht jeder auf instagram ist, poste ich sie auch hier für euch:

1. Wenn jemand, der sich beim "tanzen" nur durch die Haare geht und mir keinen Platz macht, obwohl ich mit vollem Einsatz dabei bin, wird von mir gnadenlos weggepöbelt. 

2. Jeden Tag vorm einschlafen muss ich lesen, egal wie spät es ist, auch nach ner Party. 

3. Ich führe eine Bromance mit meiner besten Freundin, weil ich das mit den Kerlen aufgegeben habe. 

4. In meinen Zukunftsplänen sollte ich nächstes Jahr verheiratet sein. Schade.

5. Die einzigen Drogen die ich zu mir nehme sind am Wochenende mal Alkohol und Nikotin. (Habe aufgehört zu rauchen yay) 

6. Ich stehe auf Kerle mit Bart und Dutt, leider gibt's die wohl nur da, wo ich nicht bin  

7. Ich esse kein Eis außer Ben & Jerrys 

8. Leider kann ich nicht komplett vegan Leben, zumindest so, dass es mich befriedigen würde, da ich eine Soja Allergie habe. Aber ich mag Schubladendenken sowieso nicht 

9. Wenn mir jemand gefällt, bin ich total schüchtern, vorsichtig und komplett planlos. Oder auch verzweifelt. 

10. Alle Menschen die mich kennenlernen, sagen mir, dass sie dachten, dass ich arrogant und eingebildet wäre, es aber überhaupt nicht so sei, und ihnen leid täte.

11. Unter acht Stunden Schlaf bekommt mich so gut wie nichts wach... 

12. Selbstironie, schwarzer Humor, Sarkasmus und trollen. Ja das macht mich aus. 

13. Ich bin gläubig, hasse es aber wie die Pest mit anderen darüber zu reden und mache es auch nicht. 

14. Dreadlocks sind meine heimliche Liebe.

15. Heulsusen und Dramaqueens kann ich nicht leiden und kann selber auch nicht vor anderen Menschen weinen.

16. Kochen ist für mich eine der schönsten Beschäftigungen, außerdem esse ich unglaublich gesund und ausgewogen, sehe leider nur nicht so aus, weil mein Stoffwechsel im Arsch ist.

17. Ohne meinen Hund, ohne mich. 

18. Ich Sage was ich denke und schätze diese Eigenschaft auch sehr an anderen Menschen. 

19. Nächte, in denen ich einfach so einschlafe, oder durchschlafe, und dass auch noch ohne Alpträume sind so selten, dass ich danach tagelang gute Laune habe. 

20. In jeder noch so negativen Situation, sehe ich das Gute und bin optimistisch. So schwer es mir auch fällt. 

Leider sind die Facts ohne die tollen Emoticons irgendwie anders :(


8/12/2014

Heimat, zuhause sein



"Dies ist das Glück des Nomaden: wer unterwegs ist, der verwurzelt sich bei jedem neuen Schritt. Er hat seinen Platz immer dort, wo er sich gerade befindet. Er frischt die Liebe auf, indem er sich bewegt."
Drukpa Rinpoche


Zuhause sein.
Fast jeder Mensch fühlt sich irgendwo zuhause, dort wo er das Gefühl hat hinzugehören, eine Heimat. Wo er sich fallen lassen kann, wo er ankommt und sich geborgen fühlt. Ich denke schon immer darüber nach: „Habe ich einen Ort, an dem ich zuhause bin?“
Nein, irgendwie habe ich den nicht. Lange fühlte ich mich in der Beziehung verloren. Seit meinem sechsten Lebensjahr bin ich neun Mal umgezogen, in andere Städte, Häuser und Wohnungen. Ich bin nach Krefeld gezogen, als ich in der zweiten Klasse war, ich war zuerst eine Außenseiterin, weil sich die ersten Freundschaften schon gefestigt hatten, ich kam aus einer anderen Stadt, irgendwann gehörte ich dazu, doch so ganz auch nicht. Daraufhin kam ich in die weiterführende Schule, langsam lebte ich mich in meine neue Heimat ein, doch dann zogen wir wieder in eine andere Stadt, ich blieb zwar auf der Schule, aber ich konnte nicht zu meinen Freunden mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß laufen, meine Mutter fuhr mich zwar immer zu meinen Freunden, aber es war nicht das Gleiche. Ich gehörte nie komplett in eine Stadt, konnte keine richtige Heimat finden. Ich pendelte schon als Kind und Jugendliche viel zwischen Düsseldorf, Köln, Meerbusch, Krefeld, dem Ruhrpott und Mönchengladbach hin und her. Als ich aber 17 war und ich endlich alleine wohnen durfte, entschied ich mich, wieder in Krefeld zu bleiben, auch wenn ich nie den Heimatbezug zu einem Ort hatte, waren dort meine meisten Freunde.
Seit dem bin ich geblieben. Insgesamt hatte ich nun schon vier verschiedene Wohnungen, in denen ich ohne Elternteil lebte und lebe.
Dadurch, dass ich immer schon viel rumgereist bin, meine meisten Freunde sich in allen Städten NRW’s befanden, habe ich irgendwann nicht mehr das Problem gehabt, loszulassen. Eine spezifische Heimat, in der ich mich wortwörtlich „heimisch“ fühle, aus der ich komme, habe ich nicht. Doch schlecht finde ich dieses Gefühl nicht. Früher wollte ich das immer haben, dieses Gefühl irgendwohin zu gehören, doch mittlerweile bin ich glücklich, an keinen Ort der Welt zu stark emotional gebunden zu sein. Ich fühle mich auf der ganzen Welt zu Hause. Ich kann jede Stadt genießen, mich wohlfühlen, ich habe gelernt dies als ein Gefühl der Freiheit zu empfinden.
Doch es gibt auch Städte, wie Köln und Düsseldorf, bei denen mein Herz warm wird, sich besonders wohl fühlt. Ich glaube irgendwie fühlen sie sich wohl wie Heimat an, obwohl ich dort im Kern nie gewohnt, aber viel und stark gelebt und gefühlt habe. Ich verbinde Gefühle und Erinnerungen mit ihnen. Das ist Heimat für mich, Krefeld ist meine Westentasche.
Es gibt auch kein Haus oder Wohnung, bei der ich mich zuhause fühlte, immer wenn ich dieses Gefühl bekam, zogen wir aus, die Erinnerungen wurden überschattet von neuen Eingangstüren oder Sanierungen, die Häuser und Wohnungen sehen nicht mehr so aus, es sind entfernte Erinnerungen. Mittlerweile wohne ich seit fast 3 Jahren in meiner derzeitigen Wohnung, so lange wie ich seit meiner frühsten Jugend nicht mehr irgendwo gelebt habe.
Meine Wohnung ist immer eine kleine Baustelle, sie ist immer noch nicht fertig, ich denke ich mache mir diese Mühe nicht, weil ich mir nie sicher bin, ob ich nicht in 3 Monaten wieder umziehe. Irgendwie fühle ich mich rastlos, aber das ist überhaupt nicht negativ gemeint.
Durch meinen Hund hat sich aber das Gefühl eines Zuhauses mehr gefestigt. Mein Park, meine Straße, die Haltestelle, das fühlt sich irgendwie immer mehr nach zuhause an. Bevor ich Mann und Kinder habe, und mein eigenes Haus gekauft oder gebaut habe, werde ich glaube ich aber niemals irgendwo einen Anker setzen, und das ist irgendwie schön. Ich liebe es rumzukommen, ich wäre wahrscheinlich eine super Nomadin, und irgendwie fühle ich mich auch so. In der ganzen Welt zuhause, aber an keinen Ort, kein Haus gebunden.
Ich habe gelernt loszulassen, mich nicht schmerzlich an Erinnerungen zu klammern, zu gehen und die Momente zu lieben. Was mich in meiner Kindheit und Jugend traurig gemacht hat, macht mich heute glücklich.
Heute habe ich mit 23 meinen eigenen Wohlfühlort gefunden, den mir niemand mehr nehmen kann. Und das bin ich selbst.
Es ist nicht wichtig einen Ort oder ein Haus zu haben, es ist wichtig, dass du selbst deine eigene Heimat, dein eigenes Zuhause bist.



5/20/2014

Love is everywhere, but not there, where I want it to be.




„Liebe dich selbst, erst dann kannst du erwarten, dass dich jemand anders liebt“

Ja es ist wirklich viel Zeit vergangen.
Ich habe so hart daran gearbeitet, an mir.
Endlich konnte ich diesen Satz verstehen und mit einem „Ja, ich bin bereit“ beantworten.
Mittlerweile liebe ich mich vielleicht nicht komplett so wie ich bin, aber mehr denn je.
Aber wer kann das auch schon?!
Ich bin ich selber und ich weiss mich zu verstehen.
Doch so wie ich bin, will man mich auch nicht.
Ich war glücklich, mit mir alleine.
Darauf war ich sehr stolz, ich konnte mir nichts Besseres vorstellen.
Aber nach so viel Zeit, wünscht man sich irgendwann auch mehr, vor allem wenn man auch seine Zukunft im Hinterkopf hat, und diese sowieso nicht annähernd so läuft, wie man sie sich gewünscht hat.
Es kann doch nicht sein.
Ungewollt erwischen einen die Selbstzweifel.
Irgendwann glaubt man sich die zusprechenden Worte auch nicht mehr, wenn man alles durch hat, alles probiert hat und trotzdem nur gevögelt werden will.
Mehr ist da nicht.
Das kann doch nicht das Einzige sein.
Wenn das, worauf man hingearbeitet hat, wieder durch irgendwelche männlichen Vollidioten in Gefahr läuft, zerstört zu werden.
So viele Menschen, die sich gefunden haben, schon Kinder bekommen und eine Familie aufbauen.
Und ich hänge immer noch in der Luft.
Und wenn, ist es nur ein Schuss in den Ofen.
Ich habe das Gefühl, nicht mehr für so etwas gemacht zu sein, obwohl ich eigentlich dachte, dass ich in der Beziehung einfach bin.
Inkompatibel.
Das bin ich wohl.
Ich wünsche mir mehr als Versprechungen und Liebesschwüre, die zwei Tage halten oder gut formulierte, schlüssige Ausreden, die eine Woche später bei einem naiven Girlie revidiert werden und somit nichts als leere Worte waren.
Ich brauche keinen Kerl um glücklich zu sein, aber ein wenig Zuneigung von der männlichen Seite wäre doch nach 2 ½, oder wie vielen Jahren auch immer, mal erfreulich.
Ich strebe nichts mehr an, ich verstelle mich auch nicht.
Ich bin ich, und wenn ich so scheinbar nur für mich gut genug bin.
Ich resigniere.
Ich will das alles nicht.
Aber dann ist es wohl so.

Vielleicht gibt es auch niemanden mehr, weil ich mich mehr denn je liebe, und nicht mehr bereit bin, mich zu vergessen.

Over and out.