4/22/2014

Tattoo FAQ



Hey ihr Mäuse,
aufgrund der Nachfrage schreibe ich euch heute etwas über meine Tattoos.
Es ist nicht das erste und auch nicht das zweite Mal, aber immer wieder kommen Fragen auf, vielleicht kann ich so alles beantworten.
Die Antwort auf die Frage, ob es weh tut, erspare ich mir an dieser Stelle.
Ich habe dazu noch ein paar Photos rausgesucht, auf denen man die meisten ein wenig sehen kann, wollte den Beitrag aber auch nicht vollstopfen, ihr seht sie ja auch auf den anderen Photos, die ich sonst hoch lade.




Wie viele Tattoos habe ich und welche?
Hm ich finde diese Frage ist nicht ganz so einfach, da man es nicht immer so richtig zählen kann.
Daher zähle ich euch sie einfach mal auf, was ich bisher so habe.
Fangen wir von oben nach unten an, linker Arm.
So, um den Schulterbereich habe ich einen Schriftzug, mein drittes Tattoo - "Liebe Hoffnung Schmerz"
Darunter die heilige Maria, welche ich selber gezeichnet habe.
Eine Motte mit geometrischer Figur und mit Dotwork.
Ein Schriftzug -" In nomine Patris et filii et Spiritus Sancti"
Ein Flügel am Unterarm.
Dann kommt auch schon meine Handinnenfläche, darin habe ich ein Herz mit Elektrokardiogramm, eine Schneeflocke, eine Dreizehn, ein Zahn und ein creepy Halbmond.

Rechter Arm
Eine Schere mit Schriftzug - "Mon amour est le cadeau le plus précieux que je peux te donner"
Ein allsehendes Auge.
Ein Mandala aus Dotwork.


Am Solarplexus habe ich eine Schleife mit Herzschloss.

Auf den Rippen ein Kreuz.
Und an den Fußgelenken habe ich "Veritas" und "Fides" tätowiert.



Haben meine Tattoos eine Bedeutung und wenn ja welche?

Ja haben sie, allerdings muss ich sie nicht in die Welt raus schreien.


Warum sind die hauptsächlich schwarz rot?

Alle meine Tattoos sind schwarz oder schwarz/rot bis auf meine Schleife. Ich finde es einfach schön und möchte es so komplett beibehalten. Meine Schleife ist kitschig rosa/bunt, es ist mein erstes Tattoo und bleibt auch das einzige bunte.


Bei wem lasse ich mich stechen?

Das erste und das Herz in der Hand weiss ich nicht mehr genau, Schulter-Schriftzug, Maria, Kreuz, Schriftzug Arm und Flügel bei Hennes von True Love. Schere, Auge, Motte und Hand bei Niclas Hecht.
Mandala und Knöchel bei meinem Nachbarn und Freund Vincent. Die Links findet ihr unten.


Wie viel habe ich bisher gezahlt?

Genug, aber genau weiss ich es nicht, vielleicht habe ich auch schon einen Kleinwagen bezahlt, aber ich habe keine Ahnung von Autos.




Plane ich weitere Tattoos und wenn ja welche?

Ja, definitiv. Im Moment plane ich ein Einhorn mit Skelett und Rosen, Kohlmeisen, Flower of Life Pattern, einen Wolf, gekreuzte Schlüssel, Pentagram, Full Back Tattoo, Schneeflocken, Eiskönigin, Spielkarten Symbole. Wahrscheinlich habe ich noch ein paar vergessen.


Bereue ich meine Tattoos?

Nein.


Gibt es Stellen die ich nicht tätowiert haben möchte?

Das Dekolleté und meine Brust möchte ich nicht tätowieren, auf den Händen auch erstmal nicht, Hals überlege ich im Moment, Gesicht wohl auch nicht, sonst habe ich es aufgegeben.


Wirst du es nicht bereuen?

Ich hoffe und denke nicht, aber ich bin natürlich auch keine Wahrsagerin, wenn doch, naja dann habe ich den Salat - es gibt schlimmeres. Darüber werde ich übrigens auch nicht diskutieren und keine Fragen beantworten, das muss ich schon mehrmals die Woche und diese Grundsatzdiskussionen finde ich mehr als sinnlos und langweilig.


Wie alt war ich bei meinem ersten Tattoo?

18 Jahre und 1 Woche.


Warum stelle ich die meisten meiner Tattoos nicht genau abphotographiert ins Netz?

Weil ich keinen Bock auf CopyCats habe, ich wurde schon selbstverständlich gefragt, ob ich meine Schleife abphotographieren kann, damit sich xy diese ganz genauso tätowieren lassen kann - bemitleidenswert.


Was sagt meine Familie dazu?

In meiner Familie bin ich nicht die einzig Tätowierte, dennoch herrscht eher eine negative Meinung darüber. Meine Mutter akzeptiert es aber so langsam und findet die Motive auch meistens "Schön." und bewundert das Handwerk als solches, dennoch fragt sie mich des öfteren, ob es nicht reichen würde, nachdem ich ihr sagte, dass nun sowieso alles verloren ist, hat sie zugestimmt und ist sogar an meinen neuen Motiven interessiert ;D Die Schere die ich ihr gewidmet habe, hat sie aber glaube ich insgeheim ziemlich gerührt und die Bedeutungen meiner Tattoos empfindet sie auch immer als sehr treffend und segnet alles mit einem Nicken ab. Letztens hat sie sogar gelacht, als sie das Gefühl hatte, dass etwas ist und sie mich anrief, und ich sie dann frug, ob sie etwas gemerkt habe und deswegen anrief, denn ich wurde in diesem Moment mal wieder gestochen. Wir haben einen sehr engen und fast telepathischen Draht zueinander muss man wissen ;) Jaja die Muttis <3



Ich hoffe ich habe eure Fragen beantworten können, ansonsten stellt mir ruhig eine Frage auf meinem ask.fm Account.

Tätowierer Links:


4/01/2014

Lass uns heute abbiegen


Durcheinander 
Vernebelt
Und unsicher.
Eine Situation wie sie nie vorkam
Ich weiß nicht wohin 
Geradeaus, rechts, links oder doch um die Ecke? 
So viele Möglichkeiten und dennoch keine mit einem richtigen Ziel vor Augen. 
Angst diese Straßen zu erkunden, 
Unsicherheit vor dem, was sie kreuzt, doch langsam komme ich der endgültigen Ausfahrt entgegen. 
Ich muss mich entscheiden wo ich abbiege, bevor ich an allen vorbei fahre. 
Und trotzdem bleiben alle ein Weg ins Ungewisse. 
Ist es das Richtige? 
Schaffe ich es? 
Ein Schlagloch, eine kurve, eine Schlucht. 
Alles wird auf mich warten, egal wie ich mich entscheide.
Und doch steht mir die große Angst im Wege.
Und wenn ich einfach geradeaus fahre? 
An allem vorbei? 
Ich drehe mich im Kreis, und werde wahrscheinlich alles verpassen, was mich erwarten könnte, 
wenn ich nur den Mut hätte. 
Eine Straße mit tausend Möglichkeiten, und ich habe nicht einmal einen Führerschein. 







Cape: American Apparel
Cardigan: H&M
Hose: H&M + Diy

Größten Dank für diese spontane Photoaktion und die wunderschöne Zeit mit Dir, an meine allerliebste Pia <3



3/18/2014

Stay optimistic




Manchmal sitzt man da und fühlt sich vollkommen festgefahren.
Nichts funktioniert, jede Richtung in die man läuft ist die Falsche.
Es geht nicht voran.
Manchmal braucht es auch Jahre.
Und dann gibt man irgendwann auf, resigniert, hört auf es zu versuchen.
Sechs Monaten später sitzt du dann auf einmal in irgendeinem Cafe und bist vollkommen mit der Situation überfordert, weil du plötzlich überschwemmt wirst von dem, was ewig nicht funktioniert hat, und wägst deine Pläne ab, um es alles unter einen Hut zu kriegen.
Meistens kommt es ganz anders, eigentlich immer.
Diese Momente, nach dem Fall, sind diese, die mich immer wieder optimistisch stimmen.
Die mir den Mut geben, aufzugeben und trotzdem weiter zu leben.
Es gibt ein Gleichgewicht, auch wenn es sich manchmal wie ein Flummi verhält, statt wie eine weiche Welle am Strand.

Wir haben gesagt "Es wird unser Jahr" - und so langsam beginne ich daran zu glauben.

Vielen vielen lieben Dank an Pfa Photography für diese atemberaubenden Photos und den ziemlich schönen Sommertag Frühlingstag! Ebenfalls wahnsinnig vielen Dank an The Vintage Scene die mir unter anderem diesen wundervollen Einteiler zugeschickt haben und die vielen leckeren Süßigkeiten <3 Ich liebe eure Sachen, und kann sie allen nur ans Herz legen!





3/13/2014

Nachtaktiv



Kennt ihr das?
Ihr sitzt um 2 Uhr morgens vorm Laptop, hattet den ganzen Abend vorher Langeweile und dann packt euch das schreiben oder jegliche Art anderer Kreativität? Das ist meist bei mir so. Im Hinergrund läuft Stargate, weil ich einfach zu faul bin umzuschalten und es sprudelt aus mir. Ich könnte schreiben schreiben schreiben, dabei muss ich morgen fit sein. Ich sollte eigentlich schlafen, aber wenn ich immer das tun würde, was ich soll, wäre ich lange nicht hier wo ich nun bin.
Viele Texte behalte ich dann letztendlich doch für mich, weil sie zu privat sind oder zu viel über mich oder mein Umfeld preisgeben würden. Leider.
Ich bin ein absolut nachtaktiver Mensch. Wenn ich den ganzen Tag totmüde war, kann ich trotzdem nicht schlafen und blühe um 22Uhr zu Höchstformen auf. Nur leider muss ich meistens meine Kreativität eindämmen, da diese furchtbare Norm es einem vorschreibt, dass der Tag morgens beginnt und eben am Abend endet. Ginge es nach mir,würde das Leben um 10-12 Uhr morgens bzw. vormittags beginnen. Manchmal fühle ich mich vollkommen wertlos und unglücklich weil ich das, was mein Leben lebenswert macht, nicht ausleben kann. Es wird grau. Doch dann scheiße ich manchmal auf diese bescheuerten Normvorstellungen und lebe mich aus, leider leidet dann meist mein Studium oder andere Verpflichtungen darunter.
Normen fand ich schon immer furchtbar. Ein schrecklicher Teufelskreis.
Es sind eben die kleinen Dinge, die mich unglücklich machen können. Schon seit ich klein war, regt es mich auf, macht mich sogar teilweise fuchsteufelswild, dass ich mich an vorgeschriebene Normen halten muss, nur damit ein mir vorgeschriebenes Leben funktioniert.
Ich wünsche mir so sehr, dass ich irgendwann diesen Luxus habe, mir mein Leben und mir die Zeiten so einteilen zu können, dass ich damit glücklich bin und ich meinen Lebensrhythmus an mich selber anpassen kann.
Diese Vorschriften zwängen mich ein, machen mich unglücklich, es macht mich sauer, dass ich mich ihnen fügen muss um später eventuell glücklich sein zu können.
Das ist furchtbar, denn ich lasse mir ungerne etwas vorschreiben, doch das Leben ist kein Ponyhof, es könnte mich schlechter erwischt haben, doch es ist immer wieder ein unendlicher, mich plagender Gedankengang, dass man seine Freiheiten doch nicht hat, wenn man sie nicht zu den Zeiten ausleben kann, die uns ein System vorschreibt.
Ich weiss, das ist Jammern auf hohem Niveau, aber wovon würde dieser Blog leben, wenn ich euch nicht von meinen Wehwehchen vorheulen würde und mit euch die Zeit teile, in der die meisten Menschen schlafen und ich gedankenversunken auf dem Bett sitze?
Kennt ihr das? Seid ihr auch Nachtmenschen? Und wie ist eure Formel um trotzdem glücklich zu sein?

Photo for With Heart Apparel - check it out!


3/09/2014

Morgen ist die Zukunft



Wir sitzen in unseren 50 Quadratmetern und spinnen uns Träume zusammen.
Philosophieren über die Zukunft.
Lachen darüber, dass wir scheitern werden.
Alte, verbrauchte, alkoholabhängige Jungfern werden.
Wir wollen die Weltherrschaft an uns reißen, oder einfach einen reichen Mann heiraten.
Flachsen darüber wie unsere Tattoos ausgeleiert werden sein, aber wir trotzdem geliebt werden.
Schmieden Pläne über Zweck WG's wenn uns bis 30 keiner haben will.
Wir lachen.
Haben aber eigentlich die größte Angst davor, dass es genau so kommen wird.
Wir jammern gemeinschaftlich, leiden zusammen, weil sie uns nicht schreiben.
Zusammen trinken und feiern wir, um eine Nacht diese Gedanken zu vergessen.
Oder um neue Abenteuer zu erleben.
Wir haben Zukunftsangst.
Wie alle.
Halbes Leid ist geteiltes Leid.
Und trotzdem könnten wir nicht glücklicher sein.
So ist es, auch wenn es sich nur im Kreis dreht.
Morgen ist ein neuer Tag.
Auch wenn die Zeit Richtung Zukunft langsam immer kürzer wird.



Vielen lieben Dank gilt dem lieben Flo für diese Photos <3
Zu seiner Seite findet ihr unten über den Link